Polstermöbel kaufen: Was ist zu beachten und wie lässt sich das Wohnzimmerdesign anpassen?

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Abbildung 1: Eckgarnituren, Wohnlandschaften oder Sofas sind im Internet oft günstiger erhältlich.

Ob beim Umzug, ob das alte Sofa ausgedient hat oder einfach, um etwas Neues in das Wohnzimmer zu bringen: Manchmal ist es Zeit für die Anschaffung eines neuen Polstermöbelstücks. Doch bei der Wahl des Möbels gibt es einige Dinge, die oftmals beim Kauf nicht berücksichtigt werden. Diese betreffen sowohl die Textilien, die Polsterung als auch die Einrichtung bzw. Veränderung des Wohnzimmers durch die Neuanschaffung.

In diesem Artikel geht es um:

  • Polstermöbel online kaufen?
  • Kriterien bei der Wahl eines Polstermöbels
  • Erstellen eines Raumkonzepts für das Wohnzimmer

 

Tipps für den Onlinekauf von Polstermöbeln

Heutzutage kann nahezu alles über das Internet bestellt werden – Auch Polstermöbel sind davon nicht ausgeschlossen, was immer häufiger genutzt wird, da die Kosten oftmals geringer ausfallen als im örtlichen Möbelhaus und zusätzlich alle Farbkombinationen direkt angesehen werden können, während diese vor Ort meist nur eine Ausführung ausstellen können. Wer trotz Markenmöbeln einen vergleichsweise niedrigen Anschaffungspreis möchte, kann beispielsweise seine Polstermöbel bei polstermoebel-guenstig.ch kaufen, da Händler, welche ausschliesslich über das Internet vertreiben, keine Geschäfts- sondern lediglich Lagerräume ohne Ausstellungsfläche und -stücke benötigen. Die hieraus entstehende Ersparnis macht sich daher auch auf Seite der Kunden bemerkbar. Wichtig beim Onlinekauf ist es, darauf zu achten, ob die Lieferkosten nicht zu hoch ausfallen oder gar kostenlos sind, falls ein Modell nicht gefällt und zurückgeschickt werden soll.

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Abbildung 2: Welches Leder verwendet wird und wie es verarbeitet ist, spielt eine grosse Rolle bei der Haltbarkeit und dem Komfort.

Was ist beim Polstermöbelkauf zu beachten?

Hochqualitative Polstermöbel zeichnen sich vor allem durch ein Innenleben aus, welches aus mehreren Schichten besteht und eine Unterfederung aus elastischen Gurten oder Wellenfedern, die aufeinander abgestimmt sein müssen. Die Sitzfläche besteht in der Regel aus einem eingeschäumten Federkern, einem einzelnen Formschaum-Stück oder mehreren Lagen Kaltschaum und sollte optimaler Weise eine hohe Dichte (30 Kilogramm oder mehr) haben, welche von einigen Herstellern in den Details der Beschreibung angegeben wird. Modelle mit Latexkern und feuchtigkeitsableitender Vliesbespannung stellen eine besonders langlebige Kombination dar, welche sich immer wieder in ihre ursprüngliche Form bringt.

Falls die Überlegung besteht, ein Lederpolster anzuschaffen: Das verwendete Leder sollte zwecks Reissfestigkeit und Belastbarkeit von mässig behaarten Tieren wie Ziegen oder Rindern stammen, da Schafs- oder Lammleder meist nicht die entsprechende Zähigkeit aufweisen. Vorteil von Leder ist die hohe Elastizität, Unempfindlichkeit gegenüber Wasser und viele andere Flüssigkeiten sowie seine Geschmeidigkeit. Je nach Herkunft, Zusammensetzung und Verarbeitung muss Leder übrigens nicht zwingend kalt sein. Gerade bei einer angerauten bzw. angeschliffenen Oberfläche ist meist das Gegenteil der Fall, wobei allerdings die Lebensdauer und Schmutzresistenz merklich geringer ausfällt.

Wichtige Kriterien, die neben den bisher genannten eine Rolle spielen:

  • Der Sitzkomfort, zeichnet sich in erster Linie sich durch eine angenehme Höhe, Neigung, Flächentiefe und Festigkeit der Sitzfläche aus. Die Rückenlehne sollte ebenfalls von ihrem Winkel und ihrer Nachgiebigkeit zum Besitzer passen, wie die der Armlehnen. Daher ist das Probesitzen bei der Anschaffung sehr wichtig.
  • Darüber hinaus ist die gewünschte Art der Nutzung erheblich, da ein Polstermöbel jeweils anders konzipiert sein muss, um eher darauf liegen, eher sitzen oder sogar darauf schlafen zu können.
  • Wenn sich Kinder im Haushalt befinden, sollte der Fokus zusätzlich auf die Strapazierfähigkeit des Bezugs und der Grundpolsterung gelegt werden, da die teuersten Stoffe (z.B. Seide) nicht selten gleichzeitig die empfindlichsten sind.
  • Ebenso gilt dies für Besitzer von Haustieren mit Krallen, Schnäbeln oder einem haarenden Fell – Selbst bei Katzen, die ihre Krallen nicht am Möbelstück schärfen, ist die Abnutzung des Bezugs enorm hoch, egal aus welchem Stoff er gefertigt ist.
  • Bei der Entscheidung für einen Kauf über das Internet bieten viele Anbieter die Möglichkeit, das Möbelstück bei Nicht-Gefallen gebührenfrei zurückzusenden.
  • Für die Pflege und Reinigung von Polstermöbeln gibt es viele Seiten mit Tipps, wie beispielsweise moebeltipps.ch, auf denen unter erklärt wird, wie auf Flecken zu reagiert und mit welchen Reinigungsmittel gearbeitet werden kann.

 


Raumkonzept für das Wohnzimmer erstellen

Wer vorhat, sich ein neues Polstermöbel anzuschaffen, wird damit wahrscheinlich nicht nur die Zweckmässigkeit, sondern gleichzeitig die Atmosphäre im Wohnzimmer verändern wollen. Die Erstellung eines Raumkonzepts kann dabei ein hilfreiches Werkzeug darstellen, mit dem die endgültige Zusammenstellung geplant und dadurch auch effektiv Kosten gespart werden können, da die Bedarfsermittlung als wesentliches Bestandteil enthalten ist. Der erste Schritt ist das Zeichnen eines groben Grundrisses mit den wichtigsten Massen, die dafür mit einem Zollstock aufgenommen werden. Hierfür reicht bereits eine grobe Skizze, in der die Wände etwa massstabsgetreu eingezeichnet werden (z.B. zwei Zentimeter auf dem Papier entsprechen dann einem Meter in der Wohnung). Auch die Fenster, Türen und alle Besonderheiten des Raumes wie beispielsweise Säulen, Heizkörper oder ein Kamin sollten dabei nicht ausser Acht gelassen werden, damit die Raumaufteilung später wie geplant umsetzbar ist.

Eine grundlegende Frage, die gestellt werden sollte, ist die nach der beabsichtigten Nutzung des Raums: Soll zugleich ein Ess- und Wohnzimmer daraus werden, darf der Raum dementsprechend nicht zu sehr zugestellt werden und muss zumindest von der Küche aus gut zugänglich sein, während ein reines Wohnzimmer besonders durch nicht zu grosse Freiflächen gemütlicher wirken kann.

Die bestehenden Möbel können oftmals durch kleine Anpassungen der farblichen Raumgestaltung und der Dekoration weiterhin in den Raum und das Gesamtbild passen. Das spart nicht nur Kosten, sondern gibt dem Zimmer etwas sehr Individuelles. Sind die Wände beispielsweise weiss, die Schränke in warmer Buche-Optik und die Accessoires blau, könnte eine neue braune Wohnlandschaft durch das Streichen der Wände in einem Vanille- oder hellen Kaffeebraun und Dekorationen in schwarz oder weiss das optische Zusammenspiel sichern, ohne dass die Schränke hinaus müssen. Im Gegenteil: Gerade Brauntöne, schlichtere Designs sowie Drei-Farben-Kombinationen sind in den vergangenen Jahren im Trend. Wer Anregungen für das Wohnzimmer oder für das Wohnen generell sucht, findet unter anderem auf homegate.ch Anhaltspunkte dafür, wie farbliche Übergänge zwischen verschiedenfarbigen Möbeln geschaffen werden können.

Bilder:

Abbildung 1: ©amarjits – Pixabay.com (CC0 1.0)

Abbildung 2: ©Rebela – Pixabay.com (CC0 1.0)


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